So hell wie ein Autoscheinwerfer - für das Gelände und die Straße
Der erste Gasentladungsscheinwerfer, der auch die Anforderungen der StVZO für den Straßenverkehr erfüllt.
- mit CAD-Reflektor für optimale Lichtverteilung
- Leuchtdauer bis zu 5 Stunden
- Helligkeit: über 140 lux (auf 10 m Abstand gemessen)
- Akku: Lithium-Ionen, 7,2 V, 6,45Ah
Gewicht 280 g, 70x30x55 mm
incl. Akku-Tasche
Befestigung: z.B. am Rahmen mit Klettband (incl.) - Netzgerät: 9 Volt, 2A - Ladezeit 2,5 Stunden
- Rest-Kapazitätsanzeige in 30 Minuten-Schritten
- elektronische Laderegelung und Tiefentladeschutz
- dreh- und abnehmbar
- komplett gegen Wasser abgedichtet
- Montage auf und unter dem Lenker möglich
- Gewicht des Scheinwerfers: 280 g
- Lieferumfang: Offroad-Fluter für größeres Lichtfeld (nicht im Bereich der StVZO zugelassen)
2 PKW-Halogenscheinwerfer - Abblendlicht |
BIG BANG - ohne Offroad-Fluter |
BIG BANG - mit Offroad-Fluter |
BIG BANG - ohne Offroad-Fluter |
BIG BANG - mit Offroad-Fluter |
BIG BANG - entgegenkommend |
Sehr geehrte Damen und Herren,
für das diesjährige Rad-am-Ring 24h Rennen auf dem Nürburgring durfte ich eine ausgeliehene Big Bang fahren.
Dieses Jahr war es in der Nacht bewölkt und stockdunkel. Mit dieser Lampe war es mir möglich, auch bei vollständiger Dunkelheit Rundenzeiten von 45 Min zu fahren. Bei Abfahrten war ich bei den wenigen besseren Fahrern ein gerne gesehener Gast und wir blieben oft auch bergauf beisammen und plauderten ein wenig, da ich sie bergab sowieso wieder überholt hätte.
Auch beim Überholen bringt sie Vorteile. So wurden wir schon sehr früh durch den extrem hellen und großen Lichtteppich bemerkt, sodass vorausfahrende Radler rechtzeitig zur Seite gingen - und danach auch meist verzweifelt versucht haben, im Windschatten zu bleiben. Tagsüber haben sich weniger Mitstreiter in meinen Windschatten gehängt.
Aber es gibt auch negative Seiten zu berichten: So ist man mit der Big Bang keines Fotografen Freund. Leute, die mit ihren Objektiven in die Nacht starren kann man mit dieser Lampe sehr leicht ein verzweifeltes "Ahhhhhhhhhhrg ..." entlocken, vor allem, wenn sie auf Bergkuppen und an äußeren Kurvenrändern stehen. Der hilflose Kommentar eines Fotografen war: "Da komme ich mit meinem Blitz nicht gegen an." Dann wird es wohl nicht sehr viele Nachtaufnahmen von mir geben.
Weiterhin ist mir aufgefallen, dass viele andere Lampen zwar monströse Schatten von Mitfahrern an die Wand werfen, aber das Licht meist nicht dahin bringen, wo es hingehört: AUF DIE STRASSE! Hier ist die Big Bang unschlagbar! Im Gegensatz zu anderen Lampen hat die Big Bang einen sehr breiten, hellen und relativ gleichmäßigen Lichtteppich auf der Strasse. Kreissymmetrische Lampen sind zwar direkt vor dem Rad heller, aber der flache Winkel der Lampe zur Strasse sorgt bei diesen Lampen dafür, dass bereits nach wenigen Metern im immer größer werdenen Lichtkegel fast nichts mehr zu erkennen ist. Hier hilft auch die Fokussierung mancher Mitbewerber nicht weiter. Man hat dann zwischen hellem Punkt und dunkler Fläche entscheiden - keine wirkliche Alternative zur Big Bang.
Fazit:
Vielleicht kann ich mir auch bald eine solche Lampe leisten. Sie ist teuer aber jeden Cent wert.
Mit freundlichen Grüßen,
Martin Lumpp
Die Big Bang ist eine Fahrradlampe von Busch & Müller (deutscher Hersteller), die über 500 Lumen Lichtleistung hat und die Zulassung nach StVZO hat. Es ist eine Gasentladungslampe (ähnlich Xenon-Licht im Auto) und hat die Elektronik zum Erzeugen der Hochspannung (zum Zünden) integriert. Die Lampe ist nicht dimmbar und brennt mit einer Akkuladung 5 Stunden.
Eine Anzeige mit farbigen LEDs gibt deutlich Auskunft über die Restladung. Wiederaufgeladen ist das Teil nach 2,5 Std. Die durchschnittliche Lebensdauer der Lampe wird mit 1000 Std. angegeben, wobei die Lampe nicht plötzlich ausfällt, sondern die Helligkeit im Laufe der Zeit nachlässt.
Auspacken
Das Edelteil kommt richtig wertig daher: Große Blechbox mit Klappdeckel. Alle Teile schön in Schaumgummi eingelegt, nichts fehlt. 2 Halter, langes Kabel, Betriebsanleitung, schnuggelig kleiner und leichter Li-Ion-Akku - fast komplett - ein 2.Ladegerät wäre für den "Zur-Arbeit-Radler" noch wünschenswert. Die Steckverbinder mit doppelter Verschraubung vermitteln darüber hinaus einen stabilen und wasserresistenten Eindruck.
1. Testtag:
Straßen teilweise noch nass vom letzten Regen, morgens 4.50 Uhr, stockdunkel bei wolkenlosem Himmel, Fahrt in die Morgendämmerung hinein. 1. Eindruck beim Losfahren - im Autofahrer-Slang gesprochen: Habe ich Xenon-Licht? Die Ausleuchtung der Straße ist bombastisch! Vor Dir auf der Straße gut 150 m strahlend hell ausgeleuchtet, seitlich etwas dunkler, aber immer noch so hell, dass man auch in engen Kurven nichts übersieht.
Der Lichtkegel so "weich", dass man beim Passieren von Bäumen nicht von vermeintlich rückwärtigem Verkehr getäuscht wird (durch Helligkeitsunterschiede von Strahlen) - spitzenklasse gelungen! Die noch nassen Bereiche der Straße: Das Licht scheint davon kaum geschluckt zu werden (im Gegensatz zu Halogenlicht), auch da sehr gute Sicht. Die Fahrt durch den Wald unterstreicht diesen positiven Eindruck. Letztes Stück mit Bodennebel (es hat schon deutlich zu dämmern begonnen): ich erwarte eine Nebelwand vor mir durch das nach oben abstrahlende Licht, aber ist nicht. Immer noch deutliche Sicht nach vorne.
Am Ziel stelle ich fest, dass mein Schnitt dem bei Tageslicht entspricht - und so empfand ich das auch! Unterwegs erkannte ich rechtzeitig einen dornigen Brombeerenzweig auf der Fahrbahn, den ich mit meinem bisherigen Licht garantiert überfahren hätte (Ergebnis wäre ein Plattfuß gewesen).
Allerdings, bei so viel Licht gibt es auch einen Kritikpunkt: Das Gesehen-Werden von der Seite wurde leider gar nicht berücksichtigt - auch das kann lebensentscheidend sein. Vielleicht lässt sich da noch etwas machen, ähnlich wie bei der Ixon oder einfach mit zusätzlichen seitlichen Fenstern (aber bitte so weit unterhalb der Mitte, dass sie der Fahrer nicht sieht).
2. Testtag:
Straßen nass, es regnet, morgens 4.50 Uhr, stockdunkel bei wolkenverhangenem Himmel, 20 Grd. Lufttemperatur. Die dunkle Straße schluckt natürlich schon etwas Licht, auch von diesem blauen Licht, welches dafür weniger anfällig ist. Aber die Big Bang strahlt wie gewohnt in die Ferne. Alles Reflektierende wirkt mit dieser Lichtfarbe noch intensiver. Der Eindruck "wie bei Tag" ist zwar etwas schwächer da als bei Trockenheit, aber der Schnitt bestätigt das wieder. Es ist einfach ein bombastisches Licht! Was mir noch auffällt, seit ich dieses Licht am Rad habe: Ich werde nicht mehr so häufig von anderen (motorisierten) Verkehrsteilnehmern ignoriert, an Kreuzungen und Einfahrten wird mir viel öfter Vorfahrt gewährt. Die denken sicher, das kann kein Fahrrad sein - grins.
Gerhard Brenner
1.Tag
So wie früher teure Messgeräte oder unbezahlbare Schwarzweißfernseher von edelstem Holz umhüllt waren, so wertig kommt der Big Bang in seiner schmucken Blechdose daher, wie in einem Kamerakoffer mit einer angepassten Schaumstoffverkleidung geschützt.
Das Gewicht ist subjektiv vergleichbar mit batteriebetriebenen LED-Zusatzbeleuchtungen, jedenfalls kommt es mir eher leichter als erwartet vor.
Die Montage ist genau so einfach wie die Montage anderer Zusatzbeleuchtungen. Bei mir kollidierte der Einbauort ein wenig, aber nicht unlösbar mit den Hydraulikleitungen der Bremse. Da ich einen Shimano Flightdeck "Tacho" verwende, der durch die vorgegebene Verkabelung zwingend in die Nähe Lenkermitte gesetzt werden muß, war es ein bisschen eng, aber letztendlich doch gut machbar. Das trifft allerdings auf alle Zusatzscheinwerfer zu, denn der Big Bang nimmt am Lenker kaum mehr platz weg als eine Klingel.
Für Fahrer einer Doppelbrückengabel wäre eine Montagemöglichkeit zwischen den Standrohren sinnvoll, wie es bei klassischen Motorrädern der Fall ist. Das würde auch die Blendgefahr gegenüber Kleinkindern reduzieren. Meine mittlere Tochter (gerade 4 geworden) hat genau die Augenhöhe des am Lenker montierten Scheinwerfers.
Das Kabel ist mit einer verschraubten Steckverbindung geteilt. Die Trennstelle ist nahe bei der Lampe. Für die in der Bedienungsanleitung ausgesprochene Empfehlung, den Akku zur vollen Ausnutzung der Kapazität am Leibe zu tragen, ist die Trennung an der Lampe passend.
Wow, was für ein Licht. Der beim Einstellen deutlich sichtbare helle "Streifen" an der Wand entpuppt sich als sorgfältig berechnete Helligkeitsverteilung, die die Neigung und die zunehmende Entfernung der Fahrbahnoberfläche mit in Betracht zieht und so für eine sehr gleichmäßige, sehr helle und scharf begrenzte Ausleuchtung sorgt. Die erste kurze Fahrt beginnt in der Abenddämmerung am Kindergarten und endet zwanzig Minuten später im Dunkeln vor der Haustüre. Als allererstes fällt auf, dass der Lichtkegel auch in der Dämmerung auf dem Boden deutlich sichtbar ist. Im Vergleich zu überholenden Autos kann klar erkannt werden, dass die Ausleuchtung gleichmäßiger und mindestens genau so hell ist wie bei der mehrzahl der H4 Scheinwerfer, die auch bei weitem die Mehrheit in der Kraftfahrzeugbeleuchtung darstellt. Lediglich die "Nobelkarossen" mit den "dicken" HID Lampen sind da besser dran.
Je heller die Beleuchtung, umso mehr wird der Radler von anderen Verkehrsteilnehmern nicht nur wahrgenommen, sondern hier sogar ernst genommen. Auf meinem täglichen Weg sind einige Stellen, wo eigentlich mein Gegenverkehr wartepflichtig ist, da am linken Fahrbahnrand sporadisch Fahrzeuge abgestellt sind. Bisher war es so, dass die PKW sich gegenüber dem Rad sehr häufig die Vorfahrt erzwungen haben. Mit dem Big Bang war das nicht der Fall.
Am Sonntag abend dann habe ich mal eine Runde im absolut dunklen gedreht. Völlig diesiges Wetter, kein Mond- oder Sternenlicht, nur pechschwarze Nacht, und das schon am Abend ;-). Eigentlich wollte ich nur mal den Lichtkegel ohne Fahrbahnbeleuchtung sehen, aber ich bin gleich mal eine Dreiviertelstunde durch den Wald gefahren. Hervorragend! Jedes Schlagloch konnte ich von weitem problemlos erkennen, das Fahren hat auch auf den schmalen Pfaden Abseits der breiten Wege richtig Spaß gemacht.
Probehalber habe ich den Big Bang abgeschaltet und versucht, nur mit der ursprünglichen Beleuchtung weiterzukommen. Die ist mit SON und Lumotec DIWA nun wirklich nicht von schlechten Eltern, aber ich musste die Geschwindigkeit direkt drastisch reduzieren und auf der Suche nach Ausweichmöglichkeiten um Schlaglöcher und Äste herum die ganze Zeit mit dem Lenker wackeln, um die Beschaffenheit des Waldweges auch nur annähernd erkennen zu können. Schmale Pfade waren völlig undenkbar. Also nach kurzer Zeit wieder eingeschaltet und sicher weitergefahren.
2.Tag
Heute Morgen dann wieder mit dem Kinderanhänger auf dem Weg zur Arbeit hat sich der Eindruck vom Freitag bestätigt. Ein deutliches Plus an Sicherheit nicht nur wegen besserem Sehen und gesehen werden, sondern auch durch mehr Respekt von Seiten der anderen Verkehrsteilnehmer.
Im Wald ist die "Offroad-Streuscheibe" (die war nicht dabei, daher kein "Testergebnis") sicherlich hilfreich und ausreichend. Für den schnelleren Überlandverkehr ist sie nicht gestattet. Daher wäre eine Feineinstellung der Neigung sicher sehr sinnvoll, um die Vorteile dieser Beleuchtung noch besser nutzen zu können.
3.Tag
Die angegebene Leuchtzeit scheint gefühlsmäßig der Realität zu entsprechen. Nach etwas über einer Stunde Fahrzeit seit dem letzten Aufladen ist noch keine gelbe LED an. Die Beleuchtung an sich ist einfach nur hervorragend. Nach drei Testtagen kann ich nicht mehr sagen, aber es wird sich wohl auch nach ein paar weiteren Tagen nichts gravierendes ändern.
4.Tag
Heute in der Früh hat sich eine interessante Testsituation ergeben. Nebel. Mit Sichtweite um die 50 Meter. Eigentlich hätte es schon fast hell gewesen sein sollen gegen 7:40, aber es war eine einzige, düstere Waschküche.
Dass der Big Bang hier etwas bringt war eigentlich schon zu erwarten. Aber dass es im Gegensatz zu einer "herkömmlichen" Fahrradbeleuchtung derart viel ausmacht, kann aus Fotos gar nicht erkannt werden.
Ich habe ihn so eingestellt, dass der Lichtkegel ca. 15 Meter vor dem Rad endet. Der Nebel war so dicht, dass ich die sonst scharfe Kontur des Lichtkegels nur noch leicht verschwommen wahrnehmen konnte. Dafür konnte ich Fußgänger erkennen, die Ihre Kinder über die Straße zur Schule bringen wollten.
Und diese konnten mich erkennen, was mit einer "normalen" Fahrradbeleuchtung heute definitiv nicht möglich gewesen wäre. Ich habe probehalber mal für eine Sekunde den Lichtaustritt des Big Bang mit dem Handschuh zugehalten.
Das normale Fahrlicht meines Lumotec Oval war in der Suppe nicht auszumachen und hat (obwohl ordentlich eingestellt) wahrscheinlich noch nicht einmal den Boden erreicht. Den Handschuh wieder weg, und schon sind weiter vorne die Reflexstreifen auf der Hose eines Müllmannes am Straßenrand zu sehen. Bei dem Wetter ist das auch keine ungefährliche Arbeit.
Besonders im Nebel hat der Big Bang den Vorteil der exakt berechneten Lichtverteilung in der StVZO-Version voll ausspielen können. Keinerlei Eigenblendwirkung selbst in der dichtesten Suppe. Das sieht beim Auto oftmals schlechter aus. Vor allem, wenn unwissende Fahrer im Nebel mangels Nebellicht das Fernlicht einschalten.
Ein klares Argument bei Nebelfahrten auch abseits des öffentlichen Straßenverkehrs. Ich möchte nicht wissen, wie die Wettbewerbsprodukte, die ohne Zulassung ja auch erheblich nach oben strahlen, den Fahrer im Nebel blenden.
Leider konnte ich kein Foto machen, aber das wäre ohnehin nicht aussagekräftig gewesen. Viel beeindruckender ist die Fahrt selbst...
Thomas Würtz
Warum leuchtet mein neuer Batterie-Scheinwerfer kürzer als angegeben?
NiMH-Akkus müssen, wenn sie neu sind, fünfmal komplett geladen und entladen werden, um die volle Kapazität zu erreichen. Scheinwerfer, die mit einem "halbvollen" Akku betrieben werden, haben daher auch nur eine deutlich geringere Leuchtdauer.
Richtige Nutzung und Pflege der Akkus
Die 4 Akkus im LED-Scheinwerfer IXON sollten immer als Set bestehen bleiben und es sollten keine Akkus unterschiedlicher Nennkapazität gemischt werden.
Erklärung: Wenn die im IXON liegenden Akkus über das mitgelieferte Netzgerät geladen werden, findet keine Überwachung der einzelnen Akkus statt. Würde man z.B. drei halbvolle Akkus (zu 50% geladen) und einen leeren Akku (zu 0% geladen) über das Netzgerät laden, hätte man nach einiger Zeit 3 volle Akkus (zu 100% geladen) und einen halbvollen Akku (zu 50% geladen). Die Elektronik des IXON würde nun das Laden der Akkus wesentlich eher beenden. Dieser eine halbvolle Akku ist nun Ursache dafür, dass der Scheinwerfer wesentlich kürzer leuchtet, als er eigentlich sollte.
Sollten die Akkus nach dem Ladevorgang sich nicht merklich erwärmt haben, sind voraussichtlich nicht alle Akkus vollständig geladen worden. Ein erneutes Starten des Ladevorgangs führt zu einem gleichmässig hohen Ladezustand der Akkus.
Wenn auch das erneute Starten des Ladevorgangs nicht hilft, müssen alle Akkus außerhalb des IXON komplett entladen werden bzw. in einem prozessorgesteurten Ladegerät mit Einzelschachtüberwachung geladen werden.
Akkus richtig laden!
Für optimale Performance sollten folgende Fehlerquellen unbedingt vermieden werden:
1. Akkus und Batterien werden gemischt eingesetzt.
Beim parallelen Einsatz von Akkus und Batterien werden letztere vom Ladegerät nicht als solche erkannt. In diesem Fall führt der Ladeversuch dazu, dass die Batterien auslaufen - die Lampe wird irreparabel zerstört. (Werden ausschließlich Batterien verwandt, wird dies vom Ladegerät erkannt und der Ladevorgang automatisch beendet.)
2. Akkus verschiedener Kapazitäten werden geladen
Werden Akkus verschiedener Kapazitäten eingesetzt, orientiert sich das Ladegerät immer am niedrigsten Wert. Die Folge: Alle Akkus höherer Kapazität werden nicht vollständig geladen.
3. Akkus mit unterschiedlichem Ladezustand kommen zum Einsatz
Ebenfalls kann es zu einem Leistungsabfall kommen, wenn der Ladezustand der eingesetzten Akkus nicht gleich ist. Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, wenn möglich, Akkus vor dem Ladevorgang vollständig zu entladen.
Wie verhalten sich Batterien/Akkus bei Kälte?
Die elektrochemischen Vorgänge in Batterien werden stark von der Umgebungstemperatur beeinflußt. Raumtemperatur ist für die Entladung von Batterien als ideal anzusehen. Je weiter die Temperatur absinkt, desto stärker werden die Vorgänge während der Entladung behindert, dadurch leuchtet die Lampe zum Beispiel bei Temperaturen um 0°C oder darunter schwächer und wesentlich kürzer als bei Raumtemperatur - bei gleicher Batteriekapazität.
Erwähnenswert ist noch, dass Lithium-Batterien mit 14,5g deutlich weniger wiegen als Alkaline-Batterien mit 23g, bezogen auf die Mignon-Größe. Der Bereich der Betriebstemperatur ist bei Lithium-Batterien ebenfalls höher (-40°C bis +60°C) als bei Alkaline-Batterien (-18°C bis +55°C). Ein weiterer Vorteil ist bei diesen Batterien, dass sich die Kapazität bei -10°C nur auf 80% verringert, während bei Alkaline nur noch eine Kapazität von 45% vorhanden ist.
Bei Akkus ist die Stromentnahme relativ konstant, wobei das Kapazitätsende der Akkus ziemlich abrupt erfolgt. (Sie können plötzlich im Dunkeln stehen.)
Die entnehmbare Kapazität der NiMH-Akkus beträgt bei 0°C noch knapp 90%, bei -10°C nur noch 80%. Li-Ion-Akkus hingegen haben bei 0°C noch keinen Verlust der entnehmbaren Kapazität, bei -10°C liegt sie bei 95%.
Hinweise zur Entsorgung/Rücknahme von Batterien/Akkus
Mit REBAT stellen wir die Rücknahme und Verwertung gebrauchter Batterien sicher – einfach und unkompliziert.
Laut Batteriegesetz sind Sie zur Rückgabe der Altbatterien gesetzlich verpflichtet
- Die Entsorgung der Altbatterien über den Hausmüll ist gesetzlich verboten
- Schützen Sie mit uns unsere Natur vor umweltschädlichen Belastungen
- Geben Sie bitte Ihre Altbatterien zur Entsorgung an der Verkaufsstelle ab
Weitere Informationen finden Sie unter www.rebat.de
Was muss man sich unter einem Gasentladungsscheinwerfer vorstellen?
Der Glaskolben des Leuchtmittels, des sogenannten Brenners, ist größer als bei herkömmlichen Fahrrad-Glühlampen und wirkt ähnlich den Xenonscheinwerfern im Automobilbereich. Im Inneren des Glaskolbens befindet sich ein Metall/Gas-Gemisch, das beim Einschalten der Leuchte gezündet wird. Beim Zündvorgang beträgt die Spannung kurzzeitig 20.000 Volt (= Hochspannung!). Im PKW besteht das Metall/Gas-Gemisch innerhalb des Glaskolbens u. a. aus Xenon. Bei unserem BIG BANG ist nicht Xenon, sondern ein anderes Edelgas im Leuchtmittel enthalten. Die Leistung des Brenners in Betrieb beträgt 10 Watt.
Der BIG BANG erreicht eine Helligkeit von über 140 Lux in 10 Metern Entfernung und ist der weltweit einzige Gasentladungsscheinwerfer, der die strengen Anforderungen der StVZO für Fahrräder erfüllt (keine Blendwirkung für den Gegenverkehr!)
Mit dem sogenannten Off-Road-Fluter, einer Vorsatzlinse aus Kunststoff, wird die für den Straßenverkehr erforderliche Hell/Dunkel-Grenze aufgehoben und der Radfahrer erhält eine gleichmäßige Rundumausleuchtung für den Off-Road-Einsatz.
- Die Leuchtdauer mit einer Akkuladung beträgt knapp fünf Stunden.
- Das Laden des Lithium-Ionen-Akkus mit 6,45 Ah dauert nur 2,5 Stunden.
- Die Lebensdauer des Brenners endet nicht abrupt, sondern die Leuchtkraft wird durch die Anzahl der Zündvorgänge beeinflusst und lässt im Lauf der Zeit nach. (Nach etwa 1.000 Zündvorgängen mit anschließendem einstündigem Betrieb beträgt die Leuchtkraft noch ca. 80 %.)
Gibt es den Big Bang auch mit Helmhalterung?
Nein, der Scheinwerfer ist ausschließlich zum Anbau an den Lenker vorgesehen - entweder stehend oder hängend. Die Leuchteinheit ist also in ihrer Fassung um 180 Grad drehbar, damit stets eine optimale Fahrbahnausleuchtung ohne Blenden des Gegenverkehrs gewährleistet ist.
Gibt es eine Version des BIG BANG mit zwei Akkus?
Werkseitig ist im Lieferumfang ein Akku enthalten, so dass jemand, der einen zweiten Akku benötigt, diesen separat erwerben muss (ca. 195,00 Euro). Zwei Akkus können nicht gleichzeitig angeschlossen werden, sondern werden nacheinander eingesetzt.
Wie lange ist die Garantiezeit für die mitgelieferten Akkus?
Ein Jahr. Akkus sind generell von einer längeren Gewährleistung ausgeschlossen.
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Akkupack für BIG BANG | |
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Netzgerät für BIG BANG | |















