Der Kleinste ist der Stärkste!

Licht dahin zu bringen, wo der Fahrradfahrer es für eine sichere Fahrt wirklich braucht, war das Ziel bei der Entwicklung des LUMOTEC IQ Cyo, einem LED-Scheinwerfer mit der speziellen Lichttechnik IQ-TEC.

Den LUMOTEC IQ Cyo gibt es ausschließlich serienmäßig mit elektronischem Standlicht, das über den integrierten Drehschalter abschaltbar ist, schließlich soll es potentiellen Fahrraddieben nicht den Weg weisen. Der LUMOTEC IQ Cyo ist in zwei Ausführungen erhältlich, und zwar sowohl mit integriertem Front-Rückstrahler (der an Fahrrädern in Deutschland vorgeschrieben ist) mit der Nahfeldausleuchtung bis 40 Lux, als auch in der Sportversion mit Klarglasdesign, ohne Front-Rückstrahler, bis 60 Lux.

>> Die Premium-Modelle bieten das nie dagewesene Großflächen-Lichtfeld mit einer Lichtstärke von 60 oder 80 Lux. <<

Modelle mit Sensortechnik verfügen über eine 8-Sekunden-Verzögerung. Diese bewirkt, dass vorbeifahrende PKWs oder Straßenlaternen mit ihrem Licht den Scheinwerfer nicht ausschalten können.

Aber auch in Sachen Design besticht der LUMOTEC IQ Cyo mit seinem unverkennbaren und exklusiv entworfenen Gehäuse. In dieser Saison kommt zusätzlich zur bisherigen Gehäusefarbe schwarz ein neuer Look hinzu, der den Cyo noch attraktiver macht: Spezialverchromt besticht das Gehäuse mit edlem Alulook. Damit entspricht der Scheinwerfer nicht nur dem Retro-Trend, er ermöglicht ebenfalls, die Lichtanlage ganzheitlich-dezent in einen entsprechenden Fahrradrahmen einzufügen.

Gewicht:

  • ca. 100 Gramm

Details:

  • Drehschalter, ergonomisch komplett integriert
  • kleine Bauform: 52 mm Durchmesser, 66 mm Seitenlänge (inklusive Front-Rückstrahler)
  • intelligentes Design: Alu-Kühlkörper mit Luftdüsen

Sicherheit:

  • serienmäßig mit Standlicht (Kondensatortechnik, ohne Akkus)
  • integrierter Front-Rückstrahler
  • mit deutschem Prüfzeichen

Komfort:

  • Standlicht abschaltbar (= Diebstahlschutz)

Velovillage.de über "Licht"

18. November 2012


Vorweg: Ich gehöre zu den Leuten, die das Glück haben mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können und gönne mir als "Schreibtischtäter" für gewöhnlich nach dem Arbeiten noch einen bewußt verlängerten Heimweg auf dem Rad, um so wenigstens zu etwas frischer Luft und Bewegung zu kommen. Meist schaffe ich so an 5-6 Tagen die Woche je knapp 30km - bei egal welchem Wetter zu egal welcher Jahreszeit.

Vor ewigen Zeiten (8 oder 10 Jahre ?) leistete ich mir im Rahmen einer Beleuchtungs-Generalüberholung meines Rades einen Nabendynamo und den ganz nagelneu frisch rausgekommenen LUMOTEC oval senso plus - der mir all die Jahre treue und extrem gute Dienste leistete und in Sachen Komfort und Helligkeit schon jedem Standard-Scheinwerfer um Längen überlegen war. Nach ca. einem Jahr zerlegte sich zwar durch Vibrationen die Blechhalterung des Scheinwerfers, aber da es im örtlichen Supermarkt für 99cent Ersatzteile gab, hatte ich nicht den Nerv für Reklamationen. Wie ich hier auf der bumm-Webseite gelesen habe, bin ich wohl nicht der Einzige mit diesem Problem gewesen :). All die Jahre war somit das einzige regelmäßige Verschleißteil des Scheinwerfers nicht wie erwartet die Halogenbirne, sondern alle 3 Monate eine neue Halterung für 99cent aus dem Supermarkt. Ärgerlich, aber verschmerzbar. Der Komfort und die Lichtstärke im Vergleich zu einer normalen Fahrradglühbirne machte das locker wett.

Vor 1-2 Monaten fiel ich zufällig beim Stöbern im Katalog eines Elektronik-Versenders, bei dem ein Kollege von mir einen erklecklichen Rabatt bekommt, über den LUMOTEC IQ Cyo und hab mir spontan mal "was gegönnt", und zwar die 60Lux Version IQ Cyo Senso plus. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem oval senso plus war dann auch mein erster Gedanke, als ich das Teil aus dem Karton nahm ein "Oh, sie haben gelernt und endlich den frickeligen Blechmontagewinkel durch was Stabiles ersetzt" und damit schon ein sehr positiver Gedanke.

Als neugieriger Mensch mußte das Teil noch am gleichen Abend ans Fahrrad und ich nahm mir vor, eine kleine "Proberunde um den Block" zu drehen. Da wurde dann doch ne gute Stunde draus, weil ich mich an dieser unglaublich tollen Beleuchtung im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht sattsehen konnte. Der Scheinwerfer ist hell, richtig hell. Der "Lichtkegel" ist kein Kegel, sondern ein Trapez, was PERFEKT die üblichen Feldwege und Nebenstraßen, auf denen ich so fahre, ausleuchtet. Nicht zu viel, nicht zu wenig, saubere scharfe Kanten - einfach genial. Das Licht ist ein angenehmes echtes Weiß und kein Blau, das einem als Weiß verkauft wird wie bei Prekariatstelephonen oder Kinderspielzeug.

Straßenschilder und Reflektoren sind auf beliebig weite Entfernung problemlos auszumachen, und selbst nach einem Monat mit diesem Scheinwerfer drehe ich mich immer noch regelmäßig um und schaue, welches Auto denn gerade hinter mir herfährt und die Schilder in so gleißendes Licht taucht. Auf einmal kann man auch im Stockedusteren wieder zügig radfahren, und ich bin mir sicher, daß dieser Scheinwerfer an meinem Fahrrad diversen Rentnern, Hundemuggeln und mir das Leben rettet (der Klassiker: schwarzgekleideter Rentner am rechten Rand des unbeleuchteten Kombi-Rad-Fußweges, schwarzer Hund an schwarzer Flugleine quer über den Weg gespannt irgendwo links neben dem Weg).

Wow, wow, wow. Einfach nur Klasse. Das ist ein Licht. Und man erntet jedes Mal wieder ungläubiges Staunen wenn man erklärt, daß dieser Scheinwerfer sogar eine Zulassung für den Straßenverkehr hat (der zusätzlich nötige weiße Reflektor war glücklicherweise noch aus historischen Tagen an meinem Fahrrad).

Dieser Scheinwerfer hat dann auch für eine der schönsten "Nacht-Impressionen" des Winters gesorgt, an die ich mich bestimmt noch lange erinnern werde: Stockdustere sternklare Nacht, frostige Minustemperaturen, und eine hauchdünne Schneedecke von 2-3cm auf allen Wiesen und Bäumen in der Flußaue, durch die mein Heimweg mit dem Rad führt. Absolute Stille, nur das Knirschen von Reifen in einem Hauch von Schnee, und der supergeniale Scheinwerfer, der Alles so weit man blicken kann in ein glitzerndes einfach angenehm weißes Licht hüllt. An diese Fahrt werde ich mich noch lange, lange erinnern.... - Natürlich war kein Photoapparat zur Hand.

Hätte ich nicht schon einen recht guten Job als Elektronikentwickler, so würde ich bei b&m anfragen, ob nicht noch jemand in der Elektronikentwicklung für die Ansteuerung solch genialer Produkte gebraucht wird....

Danke für dieses geniale Produkt, das hoffentlich genauso lange (und mit weniger Verschleißteilen :)) hält wie mein treuer oval senso plus, für den ich jetzt noch ein dankbares Gnadenbrot / Altenteil an einem anderen Fahrrad auftun muß....

J. Wienstroth, Wetzlar, 22.03.10


Die CYO wurde ein Geburtstagsgeschenk. Das war gut so, weil ich im Dezember Geburtstag habe. Immerhin es hat sich gelohnt, dass einige in der Familie zusammen geworfen haben, um mir eine der teuersten Dynamo-Lampen auf dem deutschen Radmarkt zu schenken.

Um die bereits legendären Qualitäten hatte ich bereits einiges im Internet gelesen. Aber diese Lampe ist ein Erlebnis, deshalb schreibe ich diese Zeilen an Euch. Nachdem der Nabendynamo eingespeicht und die Kabel mit den Steckern verlötet waren, konnten auch frostige Temperaturen mich nicht abhalten, die Lampe zu montieren. Alleine der Stahlbügel lässt die Lampe absolut hochwertig aber schwerer erscheinen als sie wirklich ist.

Der große Schalter für den An/Aus/Sensor-Betrieb rastet ein, hat aber leichtes Spiel. Das ist aber zu vernachlässigen. Ich werde die Lampe im Sensor-Betrieb lassen, da auch die Bedienung des Schalters mit Handschuhen zwischen den Brems- und Schaltzügen fummelig ist.

Vom Büro nach Hause dann die ersten Erfahrungen. Eine Teilstrecke ist eine grade Allee, rund 2 km lang und schön unbeleuchtet. Viele Äste liegen im Weg und mit der Akkubeleuchtung war hier nur mäßiges Tempo möglich. Großer Auftritt also für die Cyo. Sie ist einfach hell. Aber ein wenig zu tief eingestellt. So ist nur ein extrem großer weißer Punkt vor dem Rad. Nur minimal richte ich die Lampe aus.

Das Standlicht macht es dabei leichter. Die nächsten Meter werden zum Aha-Erlebnis. Die Lampe breitet ihr Licht vor meinem Rad wie einen schützenden Schirm aus. Von wegen fehlende Nahausleuchtung. Vor mir läuft der Schatten des Vorderrades. In einer Entfernung von rund 4-5 Metern ist das hellste Zentrum. Also so hell, das Objekte auf der Bahn scharfe Schatten werfen. Ideal, um schneller zu fahren. Jogger in rund 10 Metern Entfernung erkenne ich gut, aber nur bis zur Hüfte. Also kommt eine zweite, kleine Korrektur. Und nun ist das Ergebnis verblüffend perfekt!

Die Cyo scheint alles erhellen zu wollen! Kein Zeichen, kein Hinweisschild oder bemooste Pfosten können sich vor ihr verstecken, Jogger und Walker reflektieren in der Entfernung um die Wette. Alles was reflektieren kann verliert im Wald seine Deckung. Die Dunkelheit ist entzaubert, es ist, als wenn jemand Licht im Wald anknipst! Und immer wieder habe ich das Gefühl, das noch jemand neben mir fährt. Mein Weg hat alle 5 Meter Pfosten, jeder fünfte ist erhöht. So komme ich zum Ergebnis, dass meine Cyo 60 LUX gut 75 Meter weit ausleuchtet, erst dann gewinnt die Dunkelheit. Dabei streut die Lampe ihr Licht über die gesamte Breite der Allee. Das sind gut 5 Meter! Vertikal werden sogar die Baukronen erreicht.

Kleinere Waldwege werden bereits bei geringer Fahrt komplett ausgeleuchtet. So sehe ich Pfützen und Objekte sofort. Kräftige Schatten machen manches auf dem Weg größer als es ist. Längs liegende Äste können mir aber nicht mehr zur Gefahr werden. Wohlbemerkt, so richtig entfaltet sich die Lampe in tiefer Dunkelheit (ok, der Mond ist noch erlaubt). Im direkten Gegenlicht der Scheinwerferkegel entgegen kommender Autos sehe ich mich immer noch ein wenig unterlegen (besonders bei linken Radwegen), wenn ich mir auch gewiss bin, dass ich fortan im Autoverkehr besser gesehen werde.

Fazit: Die beste Lampe, die je an meinem Rad leuchten durfte. Ein "Must Have" für Alltagsradler oder solche mit erhöhtem subjektiven Angstgefühl. Schade eigentlich, dass die Tage wieder länger werden...

Christian Babel, Neuss, 04.03.10


20 Tage mit Cyo

Am Donnerstag, dem 26. November, empfing ich in der Werkstatt von Herrn Steuernagel in Altenstadt die neue Fahrradlampe, die er extra für mich bei Ihnen bestellt hatte. Als ich das erste Mal mit ihm sprach, erkundigte ich mich nach dem Schicksal meiner Rücklichtbirne. Wenn bisher das vordere Licht erlosch, gleich aus welchem Grund, verabschiedete sich augenblicklich auch das Rücklicht. Und ein Diodenlicht braucht doch weniger Strom. Tja, sagte Herr Steuernagel, wenn ich mein Rücklicht behalten will, rät er mir zum "dazugehörigen" Dynamo, denn der habe eine eingebaute Spannungsbegrenzung. Das war zwar ein starkes Argument, aber entscheidend für die zusätzliche Anschaffung war die schneesichere Laufrolle. Die wollte ich auch noch.

Als dann Herr Steuernagel die Teile auspackte, äußerte er (wie bereits gleich beim ersten Gespräch) wieder seine Skepsis gegen solche Antriebe. Als er den kleinen "Spikesreifen" ausgepackt, kurz angeschaut und intensiv befühlt hatte, sagte er, so wie der aussieht, kann ich das ganze Jahr damit fahren. Bei manchen fransen die Drähtchen ziemlich schnell aus, und das beschädigt dann auch den Reifen, erklärte er mir. Aber bei dem hier brauche ich mir bestimmt keine Gedanken darüber zu machen. Natürlich probierte er gleich, wie gut das Wechseln geht. Es ist wirklich nur ein Handgriff und dauerte nicht mal eine Minute (bei ihm). Also, dann montierte er mir Dymotec und Cyo nach allen Regeln der Kunst, z.B. mit Verzinnen der Drahtenden für die neu zugeschnittene Rücklichtleitung. Dieser Service, der mir auch noch kostenlos angeboten wurde, war wirklich erstklassig.

Seitdem bin ich über 300 km mit Licht gefahren, weil ich durch die Schichtarbeit und die kurzen Tage mehr im Dunkeln als bei Tageslicht unterwegs bin. Dabei hatte ich an folgenden meine "helle Freude" an folgenden Eindrücken.

1. Auf dem Radweg

Mein Weg führt zum Teil abseits von Straßen durch Wald, und da ist es bei bedecktem Himmel richtig dunkel. Das Flutlicht des Cyo kommt dort voll zur Geltung. Ich habe die Ausführung ohne Nahausleuchtung gewählt, weil ich keinen integrierten Rückstrahler brauche, und ich kann bestätigen, daß die ersten Meter vor dem Vorderreifen hervorragend beleuchtet sind, eben nur nicht so stark wie die 10 bis 20 Meter davor. Die Augen von Fuchs und Katze sind in geradezu unwahrscheinlicher Entfernung zu sehen, vielleicht 150 Meter, auch abseits im Graben und auf dem Feld.

Am Tag nach der Montage war es noch trüber als tags zuvor, regnete auch wieder, und da konnte ich nicht widerstehen und fuhr am frühen Nachmittag mit Licht nach Hause. Der Lichtkegel war im Regen deutlich zu erkennen, und im Wald wurde der Wegesrand sichtbar erleuchtet. Phantastisch!

2. Auf der Landstraße

Mit dem Cyo unterwegs zu sein, ist ein Erlebnis, wie es wahrscheinlich der Aufstieg von Erzgebirge Aue in die Bundesliga wäre. Die Verkehrszeichen, Ortsschilder und Wegweiser strahlen, als ob hinter mir ein fetter Truck mit vier Zusatzscheinwerfern auf dem Fahrerhaus ankäme. Auch die Rückstrahler an den Leitpfosten leuchten so, daß ich mich selbst jetzt nach fast 3 Wochen noch ständig umdrehe, was denn hinter mir gefahren kommt. Und an der leuchtenden Begrenzungslinie entlangzufahren, verleiht einen Stimulus fast wie Rückenwind. Auch wenn ich allein der Gegenverkehr bin, blenden alle Fahrzeuge ab, selbst Lastwagen, sonst sind es höchstens die Hälfte. Übrigens leuchtet auch das Rücklicht heller als mit der alten Lichtanlage. Ein enormer Zugewinn an Fahrfreude und Sicherheit.

3. Am Berg

Eine meiner Strecken führt mich etwa einen Kilometer steil bergauf, so daß ich kaum schneller als mit Schrittgeschwindigkeit fahre (ich bin nicht sehr sportlich). Trotzdem strahlt der Cyo mit nur wenig verminderter Leuchtkraft - es ist wie ein Wunder. Sogar wenn ich absteige und das Rad schiebe, funktioniert es. Ob nur die Lampe oder der Dynamo das Wunder vollbringt, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß ich bei allem mühseligen Hinundherzittern des Lenkers völlig unbesorgt sein kann, ob ich überhaupt noch gesehen werde, falls ich etwa noch langsamer würde. Auch das ist ein Erlebnis ohne Beispiel.

4. In der Stadt

Einen Abend war ich in Frankfurt unterwegs. Viel öfter als auf der Landstraße, nämlich ununterbrochen, erlebte ich, wie die anderen Verkehrsteilnehmer mich wahrnahmen und erkennbar auf diese klare Sichtbarkeit reagierten. Hinsichtlich Vorfahrt, Platz an der Ampel, Reißverschluß vor Engstellen und überhaupt an Kreuzungen wurde mir der gleiche Respekt gezollt wie einem motorisierten Zweiradfahrer. Hier verwendete ich auch das Standlicht - es ist unbegreiflich, wie es minutenlang mit dieser strahlenden Helligkeit leuchtet. In Frankfurt gibt es zahlreiche Radwege, deren Beginn man nicht verpassen sollte und deren Ende man nicht verpassen darf. Beides kein Problem, weil sämtliche Schilder und Fahrbahnmarkierungen sich dem Auge förmlich aufdrängen.

Bei allen unterschiedlichen Beleuchtungen, z.B. vom taghellen Knotenpunkt in die weniger helle Nebenstraße, bei Gegenlicht und adventlichen Leuchtverzierungen etwa der Mainbrücken, ist das eigene Licht einwandfrei zu sehen, was mir überraschend viel Selbstvertrauen verlieh. Ein Kapitel für sich ist die Benutzung der Gehwege: Oft durch Schilder und Markierungen vorgesehen, in wenig begangenen Straßen problemlos möglich und in der Innenstadt häufig der praktischste Weg. Überall können die Fußgänger den Cyofahrer einwandfrei erkennen und als Radler identifizieren - was gar nicht so einfach ist zwischen all den Autos, Straßenbahnen, Geschäften, Adventsbeleuchtungen, Leuchtreklamen, Straßenlampen und Radfahrern.

5. Begegnung

Am Samstagabend begegnete ich erstmals einem Radfahrer mit demselben Licht, wie ich es habe. Klar, daß ich ihn nicht erkennen konnte - der Cyo ist nicht ganz blendfrei, und es geschah auf dem Radweg. In meinem Licht konnte ich nur sein Rad sehen. Jetzt grüble ich seit Tagen, ob es ein Bekannter ist, der ein gelbblaues Rad mit so einer Gabel fährt.

6. Der Dymotec

Wie eingangs beschrieben, fahre ich von Anfang an mit der rutschsicheren Laufrolle. Am Reifen sind noch nicht die geringsten Spuren zu entdecken (Schwalbe Marathon). Auch die Drahtbürste ist noch unverändert. Allerdings hört man den Unterschied zwischen dem Geräusch bei 10 bis 15 km/h und dem bei 20 und darüber sehr deutlich. Vielleicht liegt das an der Paarung Drähtchen/Flankenriffelung. Es macht jedoch keinen Unterschied in der Leichtgängigkeit des Dynamos, die ist nämlich beeindruckend. Nur einmal, als 14jähriger, hatte ich einen so leichtgehenden Stromspender. Das war aber ein Mopeddynamo von 1934, der dreimal so groß war und das Zehnfache wog.

Die Andruckkraftverstellung habe ich noch nicht ausprobiert. Die Voreinstellung ab Werk hat auch nach dem Schneefall vom Wochenende ausgereicht. Wir haben den Schnee nicht knietief, aber fürs erste Dynamorutschen hätte es schon mal gereicht. Nicht aber beim Dymotec. Der lief astrein. Auch bei nassem Schmutz gab es noch keinen Durchrutscher, wie es manchmal der Fall ist bei Erdklumpen vom Acker oder zusammengeschobenem Laubbrei. Diese Leichtgängigkeit und Rutschfestigkeit berechtigen zu den schönsten Erwartungen im Winter wie auch hernach im Sommer. Da werde ich (vielleicht) die Gummi-Laufrolle testen.

7. Schlußbemerkung

Abschließend möchte ich, so gut es mir möglich ist, die Leistung der Mitarbeiter würdigen, aus denen die Firma Busch & Müller besteht. "Können, Fachwissen, Fachkompetenz" und so weiter sind hohles blabla. Was die ganze Familie der Produkte auszeichnet - der Cyo ist ja kein Einzelkind - ist (für mich) nicht so leicht auszudrücken. Ich habe es erst gemerkt, nachdem ich selber meine Lampe hatte. Vorher war ich bloß neugierig. Aber es fing an, als ich die Sachen in der Hand hielt. Und seit ich damit fahre, kann ich es mir richtig auch bei den anderen Erzeugnissen vorstellen. Es steckt so etwas drin, natürlich der Erfindungsgeist, aber außerdem auch noch so ein für den oder mit dem Radfahrer fühlender Sinn, oder fühlendes Herz, jedenfalls ist es für mich eine schöne Begleitung unterwegs. Eine Sache zwar, aber mit der in der Fabrik eingebauten Eigenschaft, Freude zu bereiten. Außerdem ist die Verarbeitung solide und exakt und damit absolut vertrauenerweckend.

Was Ihr Mitarbeiter ... mir schon ankündigte, ist in der Tat höchst verblüffend: Wenn man vorne ins Lampenglas schaut, sieht man gar nichts. Nur leere Spiegelfläche. Wer das Leuchtmittel mit eigenen Augen erblicken will, muß schon auf die Knie gehen vor der Lampe. Vielleicht auch so ein kleiner Konstruktionstrick. Die Ehrfurchtsbezeigung ist aber angemessen, das kann ich bezeugen.

Stefan Lusky, Radfahrer in Gedern, 16.12.09


Ich komme gerade von einer Radtour durch Marokko zurück. Als Beleuchtung hatte ich ein Toplight und 2 Cyo 60 LUX montiert, die von einem 3 Watt Nabendyamo befeuert werden. Weil zu dieser Jahreszeit in Nordafrika ab 18.30 Uhr absolute Dunkelheit herrscht, hatte ich Gelegenheit, die Scheinwerfer ausgiebig zu testen. Das Problem war nicht nur die Dunkelheit, (unbeleuchtete Straßen innerorts und außerorts) sondern auch, rechtzeitig die vielen Schlaglöcher zu erkennen. Außerdem laufen die Einheimischen auch auf freier Strecke außerorts auf der Straße herum, und haben dabei mehrheitlich dunkelbraune, dunkelgraue oder schwarze Kleidung an. Sie sind also mit schlechtem Licht fast unsichtbar.

Das Licht eines Cyo ist schon genial, aber mit 2 Scheinwerfern hatte ich den Lichtkegel eines KFZ-Abblendlichts. Die beiden Cyos haben die Straße sehr gut ausgeleuchtet. Dabei habe ich die "Lichtfarbe" als sehr angenehm empfunden. Die Helligkeit des Standlichts hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist hell genug, um damit Straßenschilder zu lesen! Notfalls ist das Standlicht auch hell genug, um damit das Zelt aufzubauen! Auch bei Schrittgeschwindigkeit ist das Licht flackerfrei und aureichend hell um z.B. auf Pisten den Untergrund zu erkennen, oder auch um einfach nur rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden . Der Cyo macht mit seinen 60 LUX einfach ein geniales Licht!

Christoph Vitt, 33142 Büren, 09.12.09


Hallo B&M Team!

Nachdem ich einen Abnehmer für meinen D'LUMOTEC topal senso plus gefunden habe, dient seit ca. 6 Wochen ein LUMOTEC IQ Cyo R N plus (40 Lux mit Nahfeldausleuchtung) als Scheinwerfer an meinem Fahrrad. Ich war bei der Auswahl des neuen Scheinwerfers zunächst unentschlossen, ob ich die 40 oder die 60 Lux Version nehmen sollte, habe mich aber dann doch für die 40 Lux Version entschieden und zwar aus folgenden Gründen:

  • Keine Notwendigkeit einen zusätzlichen weißen Frontreflektor zu montieren
  • Eine Scheinwerfereinstellung für inner- und außerstädtischen Betrieb, da mit Nahfeldausleuchtung

Nachdem schon jede Fahrt bei Dunkelheit mit dem D'LUMOTEC topal senso plus ein Vergnügen war (dieser Scheinwerfer war bei mir für 3 Jahre in Betrieb), stellt der nun neu montierte LUMOTEC IQ Cyo R N plus noch einmal eine Steigerung in Helligkeit und Gleichmäßigkeit des ausgeleuchteten Feldes dar, die man kaum beschreiben kann. Man muss es einfach erlebt haben.

Doch nun zu den Unterschieden im Detail:

  • Keine Blendwirkung auf den Fahrer mehr; beim topal senso plus war dies beim Fahren dunkler Wege leider der Fall. Ich hatte schon überlegt den vorderen Rand des Scheinwerfers mit dunklem Klebeband abzukleben, konnte mich aber wegen der Verschandelung des Designs dann doch nicht dazu durchringen.
  • Das Standlicht des IQ Cyo R N plus ist etwa gleich hell wie das Fahrlicht des topal senso plus
  • Der geladene Kondensator des IQ Cyo R N plus wird beim Abstellen des Fahrrades nicht komplett entladen, da nach einer gewissen Zeit eine Abschaltung des Scheinwerfers erfolgt. Das ist recht vorteilhaft für mich, da ich in der Garage keinen Stromanschluss und demzurfolge keine Leuchte installiert habe. Wenn ich in der Dunkelheit zu einer Tour starte, habe ich das Standlicht zur Verfügung sobald das Vorderrad sich ein wenig dreht (ein kurzer Spannungsimpuls vom Nabendynamo ist ausreichend).
  • Der ausgeleuchtete Bereich ist wesentlich breiter und tiefer und das bei insgesamt erheblich gesteigerter Helligkeit
  • Beim topal senso plus wird das vom Kondensator gespeiste Standlicht erst zugeschaltet, wenn kein Strom mehr vom Dynamo geliefert wird. Bei Geschwindigkeiten unter 10 km/h flackert das Fahrlicht (nur bei Betrieb an einem Nabendynamo; trifft nicht zu bei Betrieb des Scheinwerfers an einem Seitenläufer). Das Flackern habe ich persönlich nie als Nachteil empfunden, weil es die Auffälligkeit im Straßenverkehr erhöht und somit die geringere Helligkeit beim langsamen Fahren kompensiert. Beim IQ Cyo R N plus bleibt die Helligkeit (kein flackern) bis zum Stillstand des Fahrrades erhalten. Vermutlich wird die Ladung des Kondensators nicht nur im Stand sondern auch bei geringen Geschwindigkeiten als Puffer genutzt.

Sven Weckelmann, 18.04.09


Sehr geehrte Damen und Herren,

zuerst möchte ich Ihnen zu diesem Produkt gratulieren. Endlich einmal eine Fahrradbeleuchtung, die diesen Namen verdient!

Ich fahre jeden Werktag mindestens 40 km mit dem Rad (auch im Winter). Und hier mindestens ein halbes Jahr bei Dunkelheit. Mit den bisherigen Dynamo-Scheinwerfern mußte man sich halt entscheiden, ob man im Nahbereich was sehen wollte, oder auch unbeleuchtete Fußgänger oder Hindernisse. Das ist bei diesem neuen Produkt nicht mehr nötig. Nah- und Fernbereich werden excellent ausgeleuchtet.

Besonders fällt die Lichtqualität auf, wenn man wieder mal auf ein anderes System wechselt. Ich jedenfalls möchte diesen Scheinwerfer nicht mehr missen und empfehle ihn auch allen aus unserem Radclub.

Verbesserungspotential sehe ich noch bei dem Drehschalter. Erstens ist einschalten während der Fahrt fast unmöglich, zweitens rutscht man mit dicken Handschuhen oder bei Nässe doch arg herum. Eine grobe Riffelung oder links und rechts eine Art Stift, daß man nicht so leicht rutscht, wäre sinnvoll.

Entgegen einiger Nutzer auf Ihrer web-site bin ich nicht der Meinung, daß eine Steckverbindung direkt am Scheinwerfer besser wäre.

Erfahrungsgemäß kann man diese Verbindung sehr schlecht isolieren und es kommt bei Streusalznebel nach längerer Zeit zu Kontaktproblemen. Bei den vorhandenen vormontierten Kabelanschlüssen kann man die Verbindung sehr gut mit einem Schrumpfschlauch für die Ewigkeit verbinden und isolieren.

Jedenfalls werde ich auch mein "Sommerrad" mit diesem Scheinwerfer ausstatten.

Mit freundlichen Grüßen / Best whishes

Richard Schock, 94130 Obernzell, 14.01.09


Habe vor kurzem den IQ CyoNPlus 60 bekommen und bin begeistert. Unglaublich, was ein Fahrradscheinwerfer heutzutage leisten kann. Es ist vergleichbar wie beim PKW der Sprung von der Bilux-Birne zum Xenon. Man mag gar nicht mehr mit einer Halogenfunzel fahren.

Gruß aus Straubing

Martin Mühlbauer, 09.12.08


Sie verstehen Ihr Handwerk! Seit Jahren fahre ich B&M Frontleuchten und es ist niemals etwas kaputt gegangen. Das fing mit der Lumotec oval an, über topal bis ich nun bei der Cyo gelandet bin. Die Cyo mit Nahfeldausleuchtung ist das absolute Nonplusultra, da haben Sie sich selbst übertroffen. Ich sage: Danke, und weiterhin viel Erfolg!

Dirk Weinrich, 21129 Hamburg / 20.11.08


Liebe Busch und Müllers,

ein riesen Lob an Eure Entwickler und Techniker. Nachdem ich schon vom IQ Fly überzeugt war, habt Ihr mit dem IQ Cyo 60 Lux "Brenner" eine neue Dimension aufgemacht. Endlich keine Leuchte mehr, die einen Schein wirft, sondern ein Lichtgeber vom Allerfeinsten! Die Nachfahrten empfinde ich als wesentlich sicherer, da die Fahrbahn wunderbar ausgeleuchtet ist. Aber nichts, was nicht noch verbessert werden könnte:

Macht Euch doch mal Gedanken über eine Fernbedienung, mit der man quasi "Abblendlicht" für die Stadt und "Fernlicht" für die Fahrten außerhalb einstellen kann. Die Rasterung vom IQ Fly war ein guter Ansatz, den ich beim IQ Cyo (noch) vermisse. Aber sicher habt Ihr schon entsprechende Entwürfe in der Schublade. Bin gespannt und vertraue auf Eure beeindruckende Innovationskraft. Danke an dieser Stelle!

Mit leuchtenden Grüße aus dem Norden der Republik

Karsten Wilkening, 23795 Bad Segeberg / 19.11.08


Sehr geehrter Herr Dr. Müller,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, über die ich mich sehr gefreut habe. Ihr Kundenservice ist wirklich erstklassig und stellt eine Ausnahme gegenüber vielen anderen Herstellern am deutschen Markt dar.

Vorhin wurde ich übrigens bei typisch norddeutschem Schmuddelwetter von einem Fahrradfahrer angesprochen, was für eine Art von Licht ich denn verwenden würde. "Das ist ja mörderhell", so seine Wahrnehmung.

Karsten Wilkening, 23795 Bad Segeberg / 19.11.08


Hallo ihr Lichtgötter von B&M,

Was ihr so an Fahrradscheinwerfern unter die Pedaloritter bringt ist ja bekanntermaßen nicht von schlechten Eltern. Aber mit dem LUMOTEC IQ Cyo habt ihr dem ganzen die Krone aufgesetzt. Das ist eine Offenbarung, die sprichwörtliche Erleuchtung.

Von meinen täglichen 28km(einfach) zum Arbeitsplatz fahr ich etwa 20km über gänzlich unbeleuchtete Feld- und Waldwege.

Sehnsüchtig hab ich also auf den "Cyo" gewartet und am letzten WE dann, in der 60Lux-Version, montiert. Heute früh war dann Jungfernfahrt. Tja, was soll ich sagen, ihr habt nicht zuviel versprochen: " Nichts als Licht"...dem ist nichts hinzuzufügen. Ich bin schlichtweg begeistert und gespannt wie die Langzeiterfahrung ausfällt. Aber da hatte ich in der Vergangenheit bei Euren Produkten noch nie Grund zur Klage.

Danke für den Cyo

Begeisterte Grüße

Udo Traschütz, 10.11.08


Hallo B+M Team,

meine neuste Errungenschaft aus Ihrem Hause ist der Lumotec IQ Cyo plus mit Nahfeldausleuchtung. Die Sicht mit diesem Scheinwerfer übertrifft alles bisher dagewesene. Da ich so gut wie jeden Tag mit dem Rad auf finsteren Pfaden (teils im Wald) zur Arbeit fahre, habe ich auf so ein Teil gewartet. Und es hat mich voll überzeugt: Etwa ab 1,5 m vor dem Vorderrad (je nach Einstellung) ist der Pfad bis etwa 20 Meter taghell ausgeleuchtet. Und selbst bei nassen Verhältnissen hat man eine gute Sicht auf eventuelle Hindernisse oder Schlaglöcher.

Ich hatte vorher einen Lumotec IQ Fly Plus. Die Weitsicht und die Helligkeit waren bei diesem zwar gut, aber das Nahfeld war im Bereich bis etwa 4 Meter (auch je nach Einstellung) stockdunkel und das störte mich gewaltig. Der Cyo ist jetzt pefekt für alle Bereiche und leuchtet für meine Eindrücke noch etwas weißer, dies kann aber auch an der jeweils verbauten LED und deren Lichtfarbe liegen.

Der Preis des Cyo ist im Vergleich zu ähnlichen Konkurrenzprodukten absolut in Ordnung, aber man dürfte für einen Scheinwefer dieser Klasse eine etwas elegantere Lösung des Anschlusses erwarten. Also statt eines bereits vorkonfektionierten, heraushängenden Kabel besser geschützte Steckanschlüsse im Gehäuse wie bei den anderen Scheinwerfern auch. Bitte hier nachbessern! Freundliche Radlergüße nach Meinerzhagen

Franz-Jörg Westermann, 76456 Kuppenheim / 08.11.08


Übrigens: Die Steckverbindungen habe ich an mein bisheriges Kabel (2,8mm Kabelschuhe) wie vorgesehen gesteckt und absolut fest und wasserdicht mit Schrumpfschlauch verbunden. So dürfte das Thema Kontaktkorrosion bzw. Kontaktsicherheit für die nächste Zeit erledigt sein und ich kann im Moment gut damit leben!

Nochmals freundliche Radlergrüße,

Ihr Fan und treuer Kunde

Franz-Jörg Westermann, 76456 Kuppenheim / 09.11.08

Warum lässt sich mein Scheinwerfer mit IQ-Technik nicht ausschalten?

LED-Scheinwerfer der Baureihen "LUMOTEC IQ Fly" und "LUMOTEC IQ Cyo" sind in der Ausführung "senso" und "senso plus" mit einem Lichtsensor mit einer sogenannten 8-Sekunden-Verzögerung ausgestattet; d.h. der Scheinwerfer wird erst dann abgeschaltet, wenn 8 Sekunden lang Licht auf den Sensor trifft.

Bei manchen Modellen leuchtet der Scheinwerfer auch beim Anfahren im Modus "OFF" für 8 Sekunden. Hier handelt es sich nicht um einen Defekt, sondern dies ergibt sich aus der elektronischen Schaltung.

Da das Standlicht bei den neuesten IQ-Scheinwerfern abschaltbar ist, wird der Standlicht-Kondensator nicht vollständig entladen. Aufgrund der Restkapazität des Kondensators leuchten die Scheinwerfer beim erneuten Einschalten in Position "S".

Ist ein LED-Scheinwerfer heller als ein Halogenscheinwerfer?

Für die LED-Scheinwerfer der ersten Generation (nicht IQ-Tec) und die meisten LED-Scheinwerfer des Wettbewerbs gilt: Bis ca. 18-20 km/h ist der LED-Scheinwerfer heller als der Halogenscheinwerfer. Bei höheren Geschwindigkeiten ist der Halogenscheinwerfer heller (allerdings geht das auf Kosten der Lebensdauer der Halogenglühlampe, die dann die mittlere Lebensdauer von 100 Stunden bei weitem nicht mehr erreicht.)

Für die IQ-Scheinwerfer gilt:

Ein IQ-Scheinwerfer ist in allen Geschwindigkeitsbereichen dem normalen LED-Licht und dem 6-Volt-Halogenlicht weit überlegen!

Schon bei Geschwindigkeiten ab 5 - 7 km/h (also bei Schrittgeschwindigkeit) ist der Scheinwerfer so hell wie ein Halogenscheinwerfer bei 15 km/h. Hinzu kommt, dass das Lichtfeld mindestens doppelt so breit ist wie bisher bekannt. Bereits ab ca. 12 km/h hat der IQ-Scheinwerfer eine Helligkeit, die zwei- bis dreimal so hoch ist wie die eines Halogenscheinwerfers. Die bisher nie gekannte gleichmäßige Lichtverteilung kommt noch hinzu.

Kombination von Funktachos mit LED-Scheinwerfern

Bei der Kombination von LED-Scheinwerfern mit Funktachos kann es zur Beeinträchtigung der Funkübertragung kommen (Fehlerhafte Werte beim Funktacho werden angezeigt), digitale Funktachos sind deutlich weniger störanfällig als analoge.

Eine Reduzierung der Beeinträchtigung erreicht man durch einen größtmöglichen Abstand zwischen LED-Scheinwerfer und Funktacho. Ein störungsfreier Betrieb ist nach derzeitigem Stand u.a. mit der digitalen Funktacho-Serie (C1DS, C2DS, C3DS, C4DS) der Firma VDO gegeben.

Führenden Herstellern von Funktachos ist diese Problematik bekannt - es ist damit zu rechnen, dass neben störungsfreien Funktachos der Firma VDO auch Funktachos anderer Hersteller weniger störanfällig werden.

Kombination von Nabendynamos (6V/3W) mit LED-Scheinwerfern

Bei Fahrrädern mit Nabendynamo bitten wir unbedingt darauf zu achten, dass ausschließlich unsere Scheinwerfer für Nabendynamo eingesetzt werden, da diese Scheinwerfer das für den Anschluss am Nabendynamo erforderliche Doppelkabel schon montiert haben.

In keinem Falle dürfen LED-Scheinwerfer ohne innenmontiertes Doppelkabel an Fahrrädern mit einem Nabendynamo und einem Zwischenschalter mit integrierter Elektronik angebaut werden. Der Zwischenschalter ist mit der Elektronik im Scheinwerfer nicht kompatibel.

Wie funktioniert die Sensortechnik?

Sicherheit und Komfort durch Sensortechnik

Als konsequente Weiterentwicklung haben wir die Halogenscheinwerfer der Produktreihe "LUMOTEC oval" mit neuester Sensortechnik ausgestattet. Die komplette Fahrradlichtanlage schaltet sich bei Einsatz eines (ständig mitlaufenden) Nabendynamos bei Dämmerung und Dunkelheit oder bei Tunnelfahrten automatisch ein. Der Hell-Dunkel-Sensor ist im Scheinwerfergehäuse integriert. Der dreistufige Schalter hat folgende Funktionen:

1: Die Fahrradbeleuchtung ist dauernd eingeschaltet
0: Die Lichtanlage ist ausgeschaltet
S: Bei Dämmerung und Dunkelheit schaltet sich die Lichtanlage während der Fahrt automatisch ein

Das Original - "TOPLIGHT" ist das erste Gepäckträgerrücklicht nach deutscher Vorschrift, das "D'TOPLIGHT" das erste entsprechende Dioden-Rücklicht. In adäquater Fortsetzung ist das Batterie-Diodenrücklicht "D'TOPLIGHT permanent" entstanden. Durch die Erweiterung der Elektronik ist bei den Rücklichtern "multi" ein gleichzeitiger Dynamobetrieb möglich. Die Modelle "senso" sind mit modernster Sensortechnik ausgestattet, die diese Rücklichter bei Dämmerung und Dunkelheit sowie gleichzeitiger Bewegung des Fahrrads automatisch einschaltet. Im Stand leuchten das "D'TOPLIGHT senso" und "D'TOPLIGHT senso multi" mindestens 4 Minuten nach. Diese Technik ist auch in der Produktfamilie der Batterie-Diodenrücklichter "4D'TOPLIGHT" vorhanden, bei diesen Modellen werden die beiden zentralen LED's durch je eine LED, die nach rechts und links zur erhöhten Sicherheit abstrahlen, unterstützt.

Warum "klackert" mein Nabendynamo in Kombination mit einem Sensorscheinwerfer?

Beim Funktionstest unter Neonbeleuchtung schaltet der Scheinwerfer in sehr kurzen Abständen ständig ein und aus.

Erklärung:
Eine Neonbeleuchtung hat eine für das Auge nicht wahrnehmbare ständige Helligkeitsänderung, die durch die kurze Reaktionszeit der Sensortechnik des Scheinwerfers wahrgenommen wird. Der Scheinwerfer wird also ständig durch die Neonbeleuchtung ein- und ausgeschaltet. Aufgrund des ständigen Lastwechsels entstehen im Nabendynamo Geräusche.

Um nach einer erfolgten Reparatur sicher zu sein, dass die Lichtanlage einwandfrei arbeitet, muss ein Test daher idealerweise bei Tageslicht erfolgen!

Gesetzliche Änderungen beim Überspannungsschutz

Pflicht ab Dezember 06: Überspannungsschutz

Mit der Änderung der Technischen Anforderungen an Fahrzeugteile bei der Bauartprüfung nach § 22a StVZO (TA) vom 05.11.03, die November 2006 nach einer Übergangsregelung endgültig umgesetzt werden musste, wurden Vorschriften für einen Überspannungsschutz im oder am Dynamo für die Beleuchtung am Fahrrad eingeführt. Damit soll gewährleistet werden, dass bei Ausfall des Scheinwerfers das Rücklicht nicht durch Überspannung zerstört wird (und umgekehrt).

Überspannungsschutz und Nabendynamo

Ursprünglich war geplant, die Spannung nur dort zu begrenzen, wo sie entsteht, also im Dynamo. Das würde bei nicht abschaltbaren, dauernd mitlaufenden Nabendynamos dazu führen, dass bei Fahrt ohne Licht ein ähnlicher Kraftaufwand wie bei der Fahrt mit Licht erforderlich wäre bzw. elektronischer Aufwand/Kosten unverhältnismäßig hoch wären. Deshalb hat hat man für diese Art von Dynamos eine andere Lösung gewählt:

Es ist zulässig, die Spannungsbegrenzung bei Nabendynamos auch außerhalb des Dynamos vorzunehmen - in einer gesonderten elektronischen Box oder im Scheinwerfer.

Vorteil bei Erstmontage mit B+M Produkten

All unsere Scheinwerfer haben immer schon eine Spannungsbegrenzung.

In der Erstmontage kann beim Anbau eines Nabendynamos zusammen mit einem unserer Scheinwerfer auf eine gesonderte Spannungsbegrenzungseinrichtung verzichtet werden.

Kennzeichnungspflicht

Im Nachrüstbedarf müssen in Zukunft Nabendynamos und Seitenläuferdynamos mit Spannungsbegrenzungseinrichtung angeboten werden.

Damit man feststellen kann, ob ein Dynamo oder ein Scheinwerfer eine geprüfte Überspannungsschutzeinrichtung hat, muss er mit einem entsprechenden Zeichen (zusätzlich zur KBA-Prüfnummer) versehen sein

Zeichen auf B+M Scheinwerfern

Sollte dieses Zeichen Ende dieses Jahres noch nicht auf allen Lumotec-Scheinwerfern zu finden sein, so können Sie dennoch davon ausgehen, dass der geforderte Überspannungsschutz vorhanden ist.

B+M Dynamos

Unsere Dynamos Dymotec S6 und Dymotec S12 haben immer schon den Überspannungsschutz. Ab sofort wird auch der Dymotec 6 mit dem geprüften Überspannungsschutz ausgerüstet und entsprechend ausgeliefert werden.

Was versteht man unter Standlicht?

Eine elektronische Regeleinrichtung sorgt dafür, dass während der Fahrt ein geringer Teil der Energie, die der Dynamo liefert, in einem Kondensator (Super-/Gold-Cap) gespeichert wird. Der Kondensator ist bereits nach ca. 3 Minuten bei einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 20 km/h voll geladen. Während der Standzeit wird die Energie an eine Leuchtdiode abgegeben. Die Leuchtkraft ist in den ersten Minuten der Standzeit besonders hoch.

Wie funktioniert der Sensor mit 8-Sekunden-Verzögerung bei IQ-Scheinwerfern?

LED-Scheinwerfer der Baureihen "LUMOTEC IQ Fly" und "LUMOTEC IQ Cyo" sind in der Ausführung "senso" und "senso plus" mit einem Lichtsensor mit einer sogenannten 8-Sekunden-Verzögerung ausgestattet; d.h. der Scheinwerfer wird erst dann abgeschaltet, wenn 8 Sekunden lang Licht auf den Sensor trifft.

Bei manchen Modellen leuchtet der Scheinwerfer auch beim Anfahren im Modus "OFF" für 8 Sekunden. Hier handelt es sich nicht um einen Defekt, sondern dies ergibt sich aus der elektronischen Schaltung.

Da das Standlicht bei den neuesten IQ-Scheinwerfern abschaltbar ist, wird der Standlicht-Kondensator nicht vollständig entladen. Aufgrund der Restkapazität des Kondensators leuchten die Scheinwerfer beim erneuten Einschalten in Position "S".

Warum funktioniert der Schalter von meinem Scheinwerfer nicht?

Genaue Fehlerbeschreibung:

Der Schalter bei Scheinwerfern für Nabendynamo ist ohne Funktion und Scheinwerfer und Rücklicht leuchten ständig. Hauptsächlich sind davon LUMOTEC Fly Modelle betroffen. Damit er auftritt, müssen vier Punkte zusammentreffen:

  • Scheinwerfer ohne Masseverbindung
  • Rücklicht mit Masseanschluss
  • Doppelkabel des Scheinwerfers verpolt (schwarz an Erdzeichen des Dynamos)
  • Kabeldreher vom Scheinwerfer zum Rücklicht, d.h. der Pluspol des Rüli liegt auch an Masse

Bei dieser Konstellation ist der Schalter des Scheinwerfers vollkommen aus dem Stromkreis genommen und das Licht leuchtet ständig.

Zur Abhilfe reicht es nicht, nur das Kabel am Rücklicht umzustöpseln. Dadurch entsteht Kurzschluss. Es müssen also beide Kabel richtig gepolt werden oder die Masseverbindung zum Rücklicht muss isoliert werden.

Lustiges Fazit: Da die Masseverbindung des Nabendynamos bei einigen Federgabeln nicht immer besteht, wird irgendwann die Frage kommen: Wenn ich bremse geht das Licht an, was soll ich tun?

Wie richte ich einen Scheinwerfer korrekt aus?

Dieses herunterladbare PDF hilft Ihnen bei der Einstellung Ihres Scheinwerfers.

  • Art. 474D


  • Art. 475D


  • Art. 471A

geeignet für SUNTOUR-Gabeln (CR8 und NEX)


  • Art. 471AR

geeignet für RST-Gabeln


  • Art. 471LH

besonders geeignet für Fahrräder mit "BIG-APPLE"-Bereifung



  • Art. 471AX

geeignet für SUNTOUR-Gabeln (CR9 und NCX ab 2009)


 
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