LUMOTEC oval
LUMOTEC oval
LUMOTEC oval Rückansicht
 
 

Fahrrad-Halogenscheinwerfer

  • Leuchtstärke bis zu 17 lux
  • hervorragende Fahrbahnausleuchtung
  • Kabelanschluss und Glühlampenwechsel ohne Werkzeug
  • bidirectionale Z-Diode als Überspannungsschutz
  • Doppelsteckanschlüsse für Strom und Masse
  • universelle Montage an jedem Fahrrad mit Prüfzeichen D, E, CH und GB

Wie funktioniert die Sensortechnik?

Sicherheit und Komfort durch Sensortechnik

Als konsequente Weiterentwicklung haben wir die Halogenscheinwerfer der Produktreihe "LUMOTEC oval" mit neuester Sensortechnik ausgestattet. Die komplette Fahrradlichtanlage schaltet sich bei Einsatz eines (ständig mitlaufenden) Nabendynamos bei Dämmerung und Dunkelheit oder bei Tunnelfahrten automatisch ein. Der Hell-Dunkel-Sensor ist im Scheinwerfergehäuse integriert. Der dreistufige Schalter hat folgende Funktionen:

1: Die Fahrradbeleuchtung ist dauernd eingeschaltet
0: Die Lichtanlage ist ausgeschaltet
S: Bei Dämmerung und Dunkelheit schaltet sich die Lichtanlage während der Fahrt automatisch ein

Das Original - "TOPLIGHT" ist das erste Gepäckträgerrücklicht nach deutscher Vorschrift, das "D'TOPLIGHT" das erste entsprechende Dioden-Rücklicht. In adäquater Fortsetzung ist das Batterie-Diodenrücklicht "D'TOPLIGHT permanent" entstanden. Durch die Erweiterung der Elektronik ist bei den Rücklichtern "multi" ein gleichzeitiger Dynamobetrieb möglich. Die Modelle "senso" sind mit modernster Sensortechnik ausgestattet, die diese Rücklichter bei Dämmerung und Dunkelheit sowie gleichzeitiger Bewegung des Fahrrads automatisch einschaltet. Im Stand leuchten das "D'TOPLIGHT senso" und "D'TOPLIGHT senso multi" mindestens 4 Minuten nach. Diese Technik ist auch in der Produktfamilie der Batterie-Diodenrücklichter "4D'TOPLIGHT" vorhanden, bei diesen Modellen werden die beiden zentralen LED's durch je eine LED, die nach rechts und links zur erhöhten Sicherheit abstrahlen, unterstützt.

Warum "klackert" mein Nabendynamo in Kombination mit einem Sensorscheinwerfer?

Beim Funktionstest unter Neonbeleuchtung schaltet der Scheinwerfer in sehr kurzen Abständen ständig ein und aus.

Erklärung:
Eine Neonbeleuchtung hat eine für das Auge nicht wahrnehmbare ständige Helligkeitsänderung, die durch die kurze Reaktionszeit der Sensortechnik des Scheinwerfers wahrgenommen wird. Der Scheinwerfer wird also ständig durch die Neonbeleuchtung ein- und ausgeschaltet. Aufgrund des ständigen Lastwechsels entstehen im Nabendynamo Geräusche.

Um nach einer erfolgten Reparatur sicher zu sein, dass die Lichtanlage einwandfrei arbeitet, muss ein Test daher idealerweise bei Tageslicht erfolgen!

Meine Lampen brennen häufig durch. Woran kann das liegen?

Alle unsere Beleuchtungskomponenten sind für eine lange Lebensdauer gedacht und konzipiert, was sich auch durch eine niedrige Reklamationsrate bestätigt. Im Zusammenhang mit den Diodenrücklichtern - insbesondere mit elektronischer Standlichtfunktion - wird häufig nach dem Überspannungsschutz und der Funktion der Zenerdiode (Z-Diode) gefragt, so dass wir hier ein wenig ausführlicher darauf eingehen möchten:

Für die Fehlfunktion beim Standlicht sind (eigentlich) nicht wir, sondern wahrscheinlich die Glühlampe des Scheinwerfers verantwortlich. Es ist häufig so, dass die Wendel der Scheinwerferglühlampe am Ende ihrer Lebensdauer steht und einen 'Fastkurzschluss' verursacht. Dadurch wird die Last am Dynamo zu hoch, die Spannung bricht ein und ist dann zu gering für die Ladung des Kondensators. Ob das so ist, kann leicht getestet werden, indem man eine andere Halogenglühlampe einsetzt und das Ergebnis prüft (Diese Erscheinung ist häufig anzutreffen. Wenn man die Glühlampe unter einem guten Vergrößerungsglas oder einem Mikroskop anschaut, kann man die Verformung der Wendel sehen und auch erkennen, dass die Wendelwindungen nicht mehr sauber getrennt sind, sondern Kontakt miteinander bekommen.)

In diesem Zusammenhang möchten wir zum Überspannungsschutz durch eine Z-Diode (Zenerdiode) erläuternd anmerken, dass mit den in unseren Halogenscheinwerfern der Produktfamilien "LUMOTEC" und "LUMOTEC oval" eingesetzten bidirektionalen Z-Dioden nicht nur die Spannungsspitzen "abgehackt" werden, sondern dass die Z-Diode dem Dynamo (ohne elektronische Spannungsregelung) "vorgaukelt", dass bei Ausfall eines Verbrauchers, z.B. der Scheinwerferlampe, die für eine Spannung um die 6 Volt erforderlichen Verbraucher mit etwa 3 Watt noch vorhanden sind. Bei Ausfall der Glühlampe ist die Z-Diode also ein eigener Verbraucher. Ohne Z-Diode können Spannungsspitzen von über 20 Volt entstehen. Da die Z-Diode auch kein "permanenter Überspannungsschutz" ist, sondern auch durchbrennen kann, wollen Sie bitte unbedingt darauf achten, dass eine defekte Glühlampe unverzüglich ersetzt wird oder die Fahrt nur langsam - je nach Dynamo zwischen 8 und 15 km/h - fortgesetzt wird.

Die allermeisten Rücklichter werden durch Überspannung funktionsunfähig. Der Fahrer fährt also längere Zeit mit defektem Scheinwerfer. In einem guten Scheinwerfer ist dann ein entsprechender Überspannungsschutz - eine Z-Diode -, die nach einiger Zeit bei schneller Fahrt über 140 Grad heiß wird und durchbrennt. Durch die dann entstehende Überspannung wird schließlich auch das Rücklicht geschädigt. "Eigentlich" ist der Dynamohersteller für die Begrenzung der Überspannung zuständig, so wie wir es mit unserem Modell "DYMOTEC S6" (mit elektronischer Spannungsregelung) zeigen. - Da sich aber bei den am Markt befindlichen Dynamos nach wie vor keiner mit einem entsprechenden Überspannungsschutz befindet und die Mehrzahl der Radfahrer nach Ausfall der Scheinwerferglühlampe ohne vorderes Licht einfach weiterfährt - stellen Sie sich das mal bei einem Auto vor -, statten wir unser D'TOPLIGHT plus und das SECULITE plus mit einem verstärkten Überspannungsschutz aus, der auch bei Verwendung eines Nabendynamos für einige Minuten Fahrt ohne funktionierenden Scheinwerfer die entsprechende Überspannung, die bis über 25 Volt betragen kann, "verkraftet". Bei langsamer Geschwindigkeit (s.o.) würde auch eine längere Fahrt - von 10 bis 15 Minuten - nicht schaden.

Wir können Ihnen hier einen vertraulichen Praxistipp geben: Dass eine Glühlampe nur eine begrenzte Lebensdauer hat - bei 6 Volt nennen die Hersteller im Mittel 100 Stunden, bei höherer Spannung wesentlich weniger - ist bekannt. Insbesondere bei Verwendung eines Nabendynamos können Sie Ihre Scheinwerfer mit einer Halogenglühlampe 6V/3W (eigentlich in Deutschland nicht zulässig) ausstatten, die Lebensdauer dieser Glühlampe ist nach unseren Tests erheblich länger.

Gesetzliche Änderungen beim Überspannungsschutz

Pflicht ab Dezember 06: Überspannungsschutz

Mit der Änderung der Technischen Anforderungen an Fahrzeugteile bei der Bauartprüfung nach § 22a StVZO (TA) vom 05.11.03, die November 2006 nach einer Übergangsregelung endgültig umgesetzt werden musste, wurden Vorschriften für einen Überspannungsschutz im oder am Dynamo für die Beleuchtung am Fahrrad eingeführt. Damit soll gewährleistet werden, dass bei Ausfall des Scheinwerfers das Rücklicht nicht durch Überspannung zerstört wird (und umgekehrt).

Überspannungsschutz und Nabendynamo

Ursprünglich war geplant, die Spannung nur dort zu begrenzen, wo sie entsteht, also im Dynamo. Das würde bei nicht abschaltbaren, dauernd mitlaufenden Nabendynamos dazu führen, dass bei Fahrt ohne Licht ein ähnlicher Kraftaufwand wie bei der Fahrt mit Licht erforderlich wäre bzw. elektronischer Aufwand/Kosten unverhältnismäßig hoch wären. Deshalb hat hat man für diese Art von Dynamos eine andere Lösung gewählt:

Es ist zulässig, die Spannungsbegrenzung bei Nabendynamos auch außerhalb des Dynamos vorzunehmen - in einer gesonderten elektronischen Box oder im Scheinwerfer.

Vorteil bei Erstmontage mit B+M Produkten

All unsere Scheinwerfer haben immer schon eine Spannungsbegrenzung.

In der Erstmontage kann beim Anbau eines Nabendynamos zusammen mit einem unserer Scheinwerfer auf eine gesonderte Spannungsbegrenzungseinrichtung verzichtet werden.

Kennzeichnungspflicht

Im Nachrüstbedarf müssen in Zukunft Nabendynamos und Seitenläuferdynamos mit Spannungsbegrenzungseinrichtung angeboten werden.

Damit man feststellen kann, ob ein Dynamo oder ein Scheinwerfer eine geprüfte Überspannungsschutzeinrichtung hat, muss er mit einem entsprechenden Zeichen (zusätzlich zur KBA-Prüfnummer) versehen sein

Zeichen auf B+M Scheinwerfern

Sollte dieses Zeichen Ende dieses Jahres noch nicht auf allen Lumotec-Scheinwerfern zu finden sein, so können Sie dennoch davon ausgehen, dass der geforderte Überspannungsschutz vorhanden ist.

B+M Dynamos

Unsere Dynamos Dymotec S6 und Dymotec S12 haben immer schon den Überspannungsschutz. Ab sofort wird auch der Dymotec 6 mit dem geprüften Überspannungsschutz ausgerüstet und entsprechend ausgeliefert werden.

Was versteht man unter Standlicht?

Eine elektronische Regeleinrichtung sorgt dafür, dass während der Fahrt ein geringer Teil der Energie, die der Dynamo liefert, in einem Kondensator (Super-/Gold-Cap) gespeichert wird. Der Kondensator ist bereits nach ca. 3 Minuten bei einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 20 km/h voll geladen. Während der Standzeit wird die Energie an eine Leuchtdiode abgegeben. Die Leuchtkraft ist in den ersten Minuten der Standzeit besonders hoch.

Warum funktioniert der Schalter von meinem Scheinwerfer nicht?

Genaue Fehlerbeschreibung:

Der Schalter bei Scheinwerfern für Nabendynamo ist ohne Funktion und Scheinwerfer und Rücklicht leuchten ständig. Hauptsächlich sind davon LUMOTEC Fly Modelle betroffen. Damit er auftritt, müssen vier Punkte zusammentreffen:

  • Scheinwerfer ohne Masseverbindung
  • Rücklicht mit Masseanschluss
  • Doppelkabel des Scheinwerfers verpolt (schwarz an Erdzeichen des Dynamos)
  • Kabeldreher vom Scheinwerfer zum Rücklicht, d.h. der Pluspol des Rüli liegt auch an Masse

Bei dieser Konstellation ist der Schalter des Scheinwerfers vollkommen aus dem Stromkreis genommen und das Licht leuchtet ständig.

Zur Abhilfe reicht es nicht, nur das Kabel am Rücklicht umzustöpseln. Dadurch entsteht Kurzschluss. Es müssen also beide Kabel richtig gepolt werden oder die Masseverbindung zum Rücklicht muss isoliert werden.

Lustiges Fazit: Da die Masseverbindung des Nabendynamos bei einigen Federgabeln nicht immer besteht, wird irgendwann die Frage kommen: Wenn ich bremse geht das Licht an, was soll ich tun?

Wie richte ich einen Scheinwerfer korrekt aus?

Dieses herunterladbare PDF hilft Ihnen bei der Einstellung Ihres Scheinwerfers.

  • Art. 471F


  • Art. 471U


  • Art. 474D


  • Art. 471LH

besonders geeignet für Fahrräder mit "BIG-APPLE"-Bereifung


  • Art. 471A

geeignet für SUNTOUR-Gabeln (CR8 und NEX)


  • Art. 471AR

geeignet für RST-Gabeln


  • Art. 471AXK

geeignet für SUNTOUR-Gabeln (CR9 und NCX ab 2009)


  • Art. 471B

geeignet für Steuersatzmontage